I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition
Sehen Sie sich den ganzen Vorgang an, so werden Sie, je mehr Träume Sie beobachten, desto mehr darauf kommen, worin das Träumen eigentlich besteht. Wenn Sie wach sind, da sehen Sie durch Ihre Augen Farben - hell, dunkel; Sie hören dies oder jenes, Sie nehmen Wärme und Kälte wahr. Sie kombinieren das durch Ihren Verstand. Sie haben das deutliche Gefühl: Wenn Sie das alles tun, so wirken Sie von innen nach außen. Sie haben innen den Willen, mit dem Sie das alles durchdringen. Sie wirken von innen nach außerhalb. Lassen wir zunächst ganz unberührt, was da von innen nach außen wirkt; aber Sie haben das Gefühl: Sie ergreifen Ihre Sinneseindrücke, Sie bringen die Sinneseindrücke durch die Vorstellungen irgendwie in Ordnung. Sie kombinieren diese Sinneseindrücke und so weiter. Aber das machen Sie alles von innen aus. Ja, wenn Sie träumen, denken Sie nur einmal darüber nach, da haben Sie ähnliche Bilder, wie die Sinneseindrücke sind. Sie brauchen sich nur an einen lebhaften Traum zu erinnern, so werden Sie sich sagen: Da sind ähnliche Bilder. Sie sehen Farben, Sie sehen, wie sich jemand bewegt und so weiter; Bilder sind da, wie sie zuletzt auch da sind in der Sinneswelt. Nur daß bei der Sinneswelt gewissermaßen diese Bilder über die harten Gegenstände darübergelegt sind; im Traume schweben sie frei, diese Sinnesbilder. Und Vorstellungen sind auch darinnen im Traum, sogar Ursache und Wirkung, auf die die Naturwissenschaft so stolz ist. Man träumt ja nicht bloß Bilder, man träumt Zusammenhänge. Das ist alles darinnen.