I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition
Aber nehmen wir nun das Fühlen. Sie werden, wenn Sie wiederum das, was Sie im Erleben haben, ordentlich beobachten, sich nicht sagen können, daß das Fühlen ebenso intensiv da ist wie das Denken. Sie werden sich sagen müssen: Das Fühlen, das ist weniger logisch schon als das Denken. Man gestattet sich ja auch im Fühlen eine viel geringere Logik als im Denken. Was einem sympathisch oder antipathisch ist, darüber gestattet man sich eine viel größere Freiheit und Willkür als über das, was mathematisch ist. Es ist ja klar, wenn es auf das Gefühl ankäme, wäre es den Hausfrauen lieber, wenn sie zwei Franken und wieder zwei Franken nehmen würden, daß das fünf Franken wären statt vier, und nicht nur den Hausfrauen, sondern ich glaube, allen Leuten wäre es wahrscheinlich lieber. Allein, da kommt es beim Denken eben nicht auf Unbestimmtheit, sondern auf Bestimmtheit an.