I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition

GA 84/1923-04-14/p037 ·1923-04-14 · original (original)
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Kurz, wenn wir auch sehen, wie verschieden in bezug auf den Erlebnisinhalt das Fühlen vom Träumen ist, an Unbestimmtheit gibt das Fühlen dem "Träumen gar nichts nach. Indem wir fühlen, sind wir in demselben Zustand, wie wenn wir träumen. Nur daß der Traum uns Bilder gibt, dagegen das Fühlen eben jenen eigentümlichen Lebensinhalt, den wir Gefühle nennen. Fühlen ist seinem Zustande nach durchaus ein wachendes Träumen.

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