I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition

GA 84/1923-04-14/p038 ·1923-04-14 · original (original)
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Wir wissen ja auch, wenn wir unsere logischen Vorstellungen in Künstlerisches tauchen wollen, da müssen wir das Gefühl anwenden. Ohne Fühlen gibt es kein Künstlerisches. Wir müssen es in das Gefühl eintauchen. Wir empfinden, wir müssen ihm ein Element verleihen, das dem Träumen ähnlich ist. Dadurch schaffen wir nach innen etwas Ähnliches, wie die Traumeswelt von außen her schafft. Wir schaffen nach innen nicht logische Vorstellungen, sondern Bilder der Phantasie. Und das hat man ja zu allen Zeiten gefühlt, wie die Träume von außen mit aller Unbekanntheit und allem Frappierenden, was von außen kommt, angefüllt sind, aber doch ähnlich sind wie die Phantasievorstellungen, die nach innen gehen.

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