I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition

GA 84/1923-04-14/p039 ·1923-04-14 · original (original)
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Und gehen wir zum Wollen über - nun, da seien wir uns nur ganz klar: Vom Wollen weiß das tagwachende Bewußtsein nichts. Es hat zunächst den Gedanken, du willst daoder dorthin gehen. Wenn wir auch vom Wollen sprechen müssen gerade dann, wenn wir aufwachen, weil wir spüren, wir bemächtigen uns dann unseres Körpers, wissen tun wir aber trotzdem nichts vom Wollen. Wir haben einen Gedanken: Du willst da- oder dorthin gehen. Wie der nun hinunterschießt in den Organismus und die Beine bewegt, so daß Wille daraus wird, das bleibt unbekannt. Sie sehen erst wiederum an sich selber, wie Sie sich bewegen. Was zwischen dem Gedanken und der Offenbarung des Willens verfließt, das ist für das Bewußtsein eben unbekannt, so unbekannt wie das, was man verschläft. Sie schlafen in der Tat, indem Sie einen Willen entfalten, in Ihren Organismus hinein.

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