I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition
Wir können also sagen: Das Fühlen ist ein Träumen während des Tagwachens; das Wollen ist ein Schlafen während des Tagwachens. In bezug auf das Wollen wacht man mit dem gewöhnlichen Tagesbewußtsein gar nicht auf. Das verläuft auch während des Tagesbewußtseins im Schlafe. So daß wir sagen können: Wir schlafen zwar, wenn wir anständige Menschen sind, durchschnittlich nur ein Drittel unseres Lebens — ganz ernsthaftig —, manche mehr, manche weniger. Aber auf der andern Seite werden wir dadurch entschädigt, daß wir auch während des Wachens das Schlafen in uns tragen, nämlich im Willen. Und wenn man das zusammenrechnet, dann wird schon was anderes herauskommen als ein Drittel.
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