I. Die Steigerung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit zu Imagination, Inspiration und Intuition

GA 84/1923-04-14/p049 ·1923-04-14 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Ich sagte Ihnen, lebt man wach, so lebt man von innen nach außen. Nun stellen Sie sich vor, Sie haben meinetwillen das Auge oder irgendein anderes Sinnesorgan. Von dem gehen die Nerven aus. Die endigen im Auge drinnen, haben irgendwo Enden. Nun betrachten wir diesen wachenden Zustand. Wir leben intim mit unserem Denken zusammen, das heißt im physischen Leib mit dem Nerv. Mit diesem Nerv leben wir da zusammen. Aber wir leben nicht nur im Denken, wir leben in dem Sinneseindruck. Der Nerv strahlt gewissermaßen in dasjenige, was das Sinnesbild ist, hinein. Man kann es auch physiologisch ausdrücken: Der Nerv berührt sich mit der Blutzirkulation, und dadurch kommt er ins Sinnesbild hinein. Da nehmen wir wahr die Außenwelt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/84/1923-04-14/p049.json
Cite: GA 84/1923-04-14/p049 · edition original