Die physische Welt und die moralisch-geistigen Impulse Vier Stufen des inneren Erlebens

GA 84/1923-04-21/p006 ·1923-04-21 · original (original)
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In dieser Welt der Sinne und des kombinierenden Verstandes im gewöhnlichen Bewußtsein nehmen wir in derber Dichtigkeit die stofflichen Dinge und stofflichen Vorgänge wahr, welche den Raum erfüllen, welche, wenn ich mich zwar ungenau, aber populär ausdrücken will, auf unsere Sinne drücken, so daß wir sie eben sinnlich wahrnehmen können. Wenn wir auf der einen Seite gewissermaßen stehen haben für unser Erleben durch die Sinne und durch den kombinierenden Verstand die derb stofflichen Dinge und Vorgänge der Außenwelt, dann stehen auf der andern Seite die unwirklichen Gedanken, die unwirklichen Empfindungen, wie wir sagen, jene unwirklichen Gedanken und unwirklichen Empfindungen, über die zu allen Zeiten philosophierende Menschen gestritten haben, wie sie sich zu der Wirklichkeit verhalten. Der Mensch, der nur des gewöhnlichen Bewußtseins sich bedient, möchte sozusagen immer, wenn vor seiner Seele bloß Gedanken und Empfindungen auftauchen, irgendwo in der stofflichen Welt mit seinen Händen anfassen, um sich des realen Daseins zu versichern.

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