Die physische Welt und die moralisch-geistigen Impulse Vier Stufen des inneren Erlebens

GA 84/1923-04-21/p010 ·1923-04-21 · original (original)
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Dann aber, wenn der Mensch in der Weise, wie ich es beschrieben habe, aus dem tiefen Schweigen seiner Seele herauftönen vernimmt seinen astralischen Leib und diejenige Welt, der er angehört durch seinen astralischen Leib, dann tritt vor seinem Seelenerleben eine Welt auf, die er hier mit dem gewöhnlichen Bewußtsein nicht haben kann, eine Welt, die er aber hier mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein ersehnt, wenn er die Dualität von Physisch-Materiellem und Geistig-Moralischem vor sich hat. Dann gewinnt er den Ausblick in eine Welt, die nicht unwirklich ist, die ihm geradeso wirklich erscheint, wie ihm die derb-materiell konkrete Welt des Physisch-Sinnlichen wirklich erscheint, aber auch eine Welt, die überall da, wo Vorgänge stattfinden, einlaufen läßt in die physisch-materiellen Impulse die moralisch-geistigen Impulse. Da schaut der Mensch in eine Welt hinein, in der es auf einer höheren Stufe so ist, als wenn in dieser Erdenwelt dann, wenn chemische Prozesse vor sich gehen, in das chemische Verbinden und Zersetzen einlaufen würden moralische Impulse. Es schaut der Mensch in eine Welt hinein, in der es so etwas nicht gibt, daß sich Wasserstoff und Sauerstoff nur nach gleichgültigen neutralen Naturgesetzen verbinden, sondern in der sich Wasserstoff und Sauerstoff so verbinden, daß sie moralischen Impulsen folgen in ihrer Verbindung. Da gibt es keine Vorgänge, die nicht zu gleicher Zeit einen moralisch-geistigen Sinn haben.

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