Die physische Welt und die moralisch-geistigen Impulse Vier Stufen des inneren Erlebens

GA 84/1923-04-21/p015 ·1923-04-21 · original (original)
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Mit dieser Welt macht sich der Mensch bekannt, indem er aus dem tiefen Schweigen der Seele heraus hört, wie der Geist, der universelle Logos — aber in seinen Individualitäten — zu ihm spricht; nicht in einer physisch hörbaren Sprache zu ihm spricht, sondern in einer Sprache, die nicht nur unhörbar, sondern weniger als unhörbar ist, und die eben deshalb gerade wiederum geistig wahrnehmbar ist. Und indem er das innere Wort gewinnt, das nicht äußeres Wort wird, und dennoch jene Kraft innerlich aufwendet, die sonst nur durch Vermittlung des Atems im äußeren Worte sich offenbart, arbeitet sich der Mensch durch, jene Welt kennenzulernen, aus der er heruntergestiegen ist als aus einer geistigen Welt, aber als einer solchen, bei deren Wirklichkeit nicht der geringste Zweifel mehr sein kann, daß der Mensch aus ihr heruntergestiegen ist zum physischen Erdendasein und zu ihr hinaufsteigen wird, nachdem er die Pforte des Todes durchschritten hat. In dieser Welt ist aller Geist zu gleicher Zeit so wirksam, wie hier auf der Erde das Materielle wirksam ist. In dieser Welt ist alles Materielle so weit hinaufgehoben, daß es nicht durch seine Derbheit, durch seine Dichtigkeit den Einflüssen der moralisch-geistigen Impulse Widerstand entgegensetzt.

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