Die physische Welt und die moralisch-geistigen Impulse Vier Stufen des inneren Erlebens

GA 84/1923-04-21/p024 ·1923-04-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und da lernen wir unsere eigene Wesenheit erkennen als diejenige, die jetzt gar nicht da sein kann, die aber durchgegangen ist durch diese ätherische Welt im vorirdischen Dasein, und die in einem vorigen Erdenleben da war. Da werden wir gewahr, wie dem zerstörenden Verbrennungsprozesse die moralischen Impulse aus unserem vorigen, oder aus unseren verschiedenen vorigen Erdenleben innewohnen, wie dieser vierte Mensch in uns lebt, der zu gleicher Zeit der Schöpfer unseres grundlegenden Schicksals ist. Da entdecken wir hinter dem Brand unseres Leibes die schöpferische Macht des Inhaltes unseres vorigen Erdenlebens, das jetzt zu dieser Region hat aufsteigen können, wo es der zerstörenden Macht der Verbrennung als die schöpferische Macht entgegenwirkt, weil es eben nicht gegenwärtiges Dasein ist, sondern Jang vergangenes Erdenleben, das alles abgestreift hat, was mit der Dualität von Geist und Materie zusammenhängt, was durchgegangen ist durch die geistige Welt und in dieser geistigen Welt den Charakter des Geistig-Schöpferischen angenommen hat. Da entdecken wir gerade innerhalb desjenigen, was in den Tiefen unseres sonst so dunklen Willens heraufpulst in unserer Menschenwesenheit, das, was da hereinsprüht, hereinkraftet als etwas, was einmal so war, wie wir jetzt im Erdenleben dastehen, was aber anders geworden ist, indem es erst sich ätherisiert hat, dann in einer astralischen Welt gelebt hat, und in dieser astralischen Welt zu einer dritthöheren Stufe aufgestiegen ist. Und jetzt erscheint es in uns als das, was in unserem nur schattenhaften Ich der Gegenwart als der es erhärtende, mit Realität durchsetzende, schöpferische Kraftwille der vorangegangenen Erdenleben darinnen ist.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/84/1923-04-21/p024.json
Cite: GA 84/1923-04-21/p024 · edition original