Die physische Welt und die moralisch-geistigen Impulse Vier Stufen des inneren Erlebens
Und so können wir hinschauen auf das menschliche Leben. Wir schauen zunächst nicht hinunter in den Willen, wir schauen nicht hinein in den Schlaf. Eine wirkliche Geistesschau aber enthüllt uns, was da eigentlich wirkt als schöpferisches, der Verbrennung entgegengesetztes Prinzip aus lang vergangenen Erdenleben. Und wir werden gewahr, wie durch unseren Willen pulsen, aus moralischen Impulsen unser Schicksal bereitend, die früheren Erdenleben, wie, wenn wir in den Schlaf hineingehen, das, was sonst aus seinen Trieben, Emotionen, aus den bewußten Absichten der menschliche Wille auch im Wachen schlafend vollbringt, wie das zwischen dem Einschlafen und Aufwachen sich webt zu dem Wesen, das dem Menschen in der Gegenwart verhüllt ist durch das Schlafen, das aber in unserem nächsten Erdenleben als wirksamer Wille unser Blut durchpulsend in dem Verbrennungsprozeß des künftigen Leibes sich als das schöpferische Ich entfalten wird — dieses schöpferische Ich, das dann wiederum um dasjenige Glied vermehrt worden sein wird, das wir in diesem Erdenleben zwischen Geburt und Tod entfaltet haben und hinzugefügt haben zu demjenigen, was in der geschilderten Weise aus den früheren Erdenleben zu uns herübergekommen ist.