Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt
In diesen letzten Tagen versuchte ich den Menschen hineinzustellen in das ganze Universum, so daß man auf der einen Seite die Gliederung des Menschen erkennt nach dem physischen Leib, dem ätherischen oder Bildekräfteleib, dem astralischen Leib und dem eigentlichen Ich, das von Erdenleben zu Erdenleben geht. Zugleich aber versuchte ich darauf hinzuweisen, wie die Glieder der menschlichen Wesenheit, jedes in anderer Weise, zusammenhängen mit dem Universum. So kann man sagen, hängt der physische Leib des Menschen zusammen mit alledem, was physisch-sinnliche irdische Welt ist. Dieser physische Leib des Menschen gehört also der physisch-sinnlichen Welt an. Wollen wir aber an den ätherischen oder Bildekräfteleib herangehen, dann müssen wir uns bewußt sein, daß dieser eigentlich einer ganz andersartigen Welt angehört, daß er derjenigen Welt angehört, die selbst ätherisch ist, und von der ich Ihnen gesagt habe, daß eigentlich der Mensch sie empfinden muß als aus den Weiten des Kosmos an sich herankommend. Wenn man also sich etwa vorstellt: Die Kräfte der Erde verbreiten sich von der Erde aus nach allen Seiten, und der Mensch lebt innerhalb dieser Kräfte, die die Kräfte der physischen Welt sind, dann müssen wir uns vorstellen, daß die ätherische Welt von allen Seiten, von der ganzen Kugelschale des Weltalls, des Kosmos ausgeht und gegen die physischen Kräfte, diesen also entgegenkommend, an den Menschen herantritt. Dadurch ist der Ätherleib des Menschen ja ganz anderen Gesetzmäßigkeiten unterworfen als der physische Leib. Und wiederum, wenn wir an den astralischen Leib des Menschen herangehen, dann finden wir diesen zusammenhängend mit Welten, die wir nun überhaupt in jenem Kosmos nicht antreffen, der im Physischen, der im Ätherischen beschlossen ist, in dem wir leben zwischen Geburt und Tod, sondern wir finden, daß wir mit unserem astralischen Leibe einer Welt angehören, die wir betreten zwischen dem Tode und einer neuen Geburt.