Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt
Nun ist sie aber außerdem so, daß wir, wenn wir an diejenigen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeiten des Menschen herantreten, welche uns bekanntmachen mit dem ätherischen oder Bildekräfteleib, dem astralischen Leib und dem Ich, daß wir dann eigentlich immer ganz andere Welten betreten. Wir müssen in die Sphäre des aktiven Denkens, des erlebten Denkens übertreten, wenn wir an unseren Ätherleib herankommen wollen. Wir müssen uns nur vorstellen, wie ja dann alles, was um uns als Welt ist, anders ist, als solange wir innerhalb der physisch-sinnlichen Welt sind. Vor allem nehmen sich die Dinge und Vorgänge, mit denen wir aus der physischen Welt bekannt sind, ganz anders aus in diesen höheren Welten. Wir haben ja nur die letzten Wirkungen an den Dingen und an den physischen Vorgängen in der physischen Welt um uns. Diese Dinge und diese Wirkungen sind aber in den höheren Welten begründet. Wir sehen also dann gewissermaßen dasjenige, was ursprünglicher ist von diesen Dingen, als das, was uns in der physischen Welt vorliegt. Aber abgesehen davon: Wenn wir in der physischen Welt sind, so haben wir ja zunächst jene Welt, die dem gewöhnlichen Bewußtsein gut bekannt ist, die Welt, in der der Mensch umgeben ist von den drei Naturreichen und von seinem eigenen Reiche; wenn wir aber aufsteigen zu denjenigen Erkenntniskräften — ich habe sie in meinen Büchern die imaginative Erkenntnis genannt —, durch die wir gewahrwerden unseren eigenen ÄÄther- oder Bildekräfteleib, dann betreten wir eben die ätherische Welt. Und wenn wir uns so weit erkraftet haben, wenn wir uns innerlich so durchleuchtet haben, und uns gewissermaßen in dem zweiten Menschen, in dem Bildekräfteleib erleben, dann treten wir auch ein in die Welt, die sich uns wenigstens zunächst in ihren Bildern offenbart, in die Welt der Angeloi, Archangeloi, Archai.