Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt

GA 84/1923-04-22/p010 ·1923-04-22 · original (original)
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Will man andeuten, wie man sich zu diesen Welten verhalten kann nach Erlangung der entsprechenden Erkenntniskräfte, will man das so andeuten, daß man Worte, an die man gewöhnt ist, zu diesen Andeutungen verwendet, Worte, die natürlich dann nicht mehr ihre ursprüngliche Bedeutung für die Sinneswelt haben, aber aus denen man doch etwas entnehmen kann für dieses Verhältnis zu den höheren Welten, so muß man sagen: Für die Ätherwelt wird das innerlich lebendige Denken eine Art Tastorgan. Mit dem innerlich lebendigen Denken berühren wir diese flutende Farbenwelt und so weiter. Wir dürfen uns nicht vorstellen, daß das so ist, daß wir das Rot so ähnlich sehen, wie wir das Rot der Sinne sehen, das über die Dinge hingespannt ist, gewissermaßen mit einem Auge sehen, sondern wir spüren, berühren Rot und Gelb und so weiter. Wir berühren die Töne. So daß wir sagen können: In der Ätherwelt ist das lebendige Denken Berührung dessen, was in der Welt der dritten Hierarchie lebt.

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