Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt

GA 84/1923-04-22/p012 ·1923-04-22 · original (original)
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Und wenn wir uns in der Art, wie ich das gestern angedeutet habe, hindurchringen zum Erleben des Ich, das von Erdenleben zu Erdenleben geht, und dazwischen die anderen Leben durchmacht zwischen dem Tode und einer neuen Geburt jeweilig, dann betreten wir eine Welt, die die eigentliche Geistwelt ist, die höhere Geistwelt. In dieser Welt ist es ja zunächst so, daß wir in ein ganz besonderes Verhältnis zu unserem wahren Ich kommen. Dasjenige Ich, das wir hier erleben innerlich im Erdendasein zwischen Geburt und Tod, das ist ja an die physische Leiblichkeit gebunden. Das ist wahrnehmbar für uns, solange wir uns in der physischen Leiblichkeit erleben, und wir werden in einer gewissen Weise zur Selbstlosigkeit gezwungen, wenn wir aufsteigen in die Ätherwelt, in die astralische Welt. Da haben wir höchstens etwas wie eine Erinnerung dieses Erden-Ichs.

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