Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt

GA 84/1923-04-22/p031 ·1923-04-22 · original (original)
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Und dieser, unter Philosophen heute vielgenannte Philosoph, gibt sogar gewisse Dinge zu, die so mehr an die gewöhnlichen Vorstellungen der heutigen Zivilisation erinnern. So zum Beispiel gibt er zu, daß es einstmals eine Atlantis gegeben hat, einen Kontinent zwischen Europa und Amerika, und daß da die alten Atlantier, daß da eine Vormenschheit gelebt hat. Nun findet sich in jenem Aufsatze von ihm die Hypothese — nicht genau mit denselben Worten ausgedrückt -: Wie kommt denn jemand dazu, heute noch, wo es nun doch eine ordentliche Physiologie, eine ordentliche Psychologie gibt, den Menschen so einzuteilen? — Natürlich teilt man ihn in der Anthroposophie nicht wie einen Sessel ein, aber er glaubt das. Das entstand für diesen in seiner Art ja ganz gewissenhaften Philosophen als eine Rätselfrage: Wie kommt einer dazu, solch eine Einteilung zu machen? Das ist ja etwas so Primitives gegenüber dem, was der heutige Philosoph hat! -— Nun, der heutige Philosoph hat zwar nicht gerade besonders viel vom Gesichtspunkt der Wahrheit, aber er denkt, er habe ganz besonders viel. Ich habe vor zwei Tagen den verehrten Besuchern des Lehrerkurses einmal vorgeführt, wie man eigentlich das, was heute als sogenannte Psychoanalyse auftritt, aufzufassen hat.

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