Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt
Diese Psychoanalyse, ich möchte das auch hier wiederholen, hat nämlich das Eigentümliche, daß sie auf der einen Seite aus einer dilettantischen Physiologie hervorgeht, die nicht bis zum Geiste in der Seele heraufkommt, die unten stehenbleibt beim Leibe, und auf der andern Seite wiederum ausgeht von einer dilettantischen Psychologie. Die zwei kommen nicht zusammen. Und dadurch werden groteske Beziehungen aufgesucht zwischen dem, was man an Dilettantismus versucht in der Psychologie und dem, was man an Dilettantismus versucht in der Physiologie. Und der Dilettantismus ist ungeheuer groß und in beiden Fällen gleich groß. Der psychologische Dilettantismus ist bei den Psychiatern selber ebenso groß wie der physiologische Dilettantismus; wenn aber beide Größen gleich groß sind und zusammenarbeiten, so multipliziert es sich miteinander. Das ist der Dilettantismus im Quadrat, nach einer sehr einfachen Rechnung. So daß eigentlich die Psychoanalyse für eine wirkliche Anschauung eben der Dilettantismus im Quadrat ist, weil sie aus der Multiplikation des Dilettantismus mit Dilettantismus entsteht.