Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt

GA 84/1923-04-22/p037 ·1923-04-22 · original (original)
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Man kann Materialist sein, wenn man keine Möglichkeit hat, aus den Kräften der Seele, in der Selbsterfassung des Geistig-Seelischen, den Ausgangspunkt für den Weg zu finden ins Geistig-Seelische, ins Urbild hinein. Mit den groben Beweisen ist es ja nicht getan, denn Sie können den Materialismus beweisen, wenn Sie eben mit Ihren Beweisen in der physischen Welt bleiben. Das ist es, um was es sich handelt. Es muß eine innere menschliche Tat sein, sich vom Physischen in das Geistige hineinzufinden, nicht ein abstraktes Beweisen. Zur wahren Anthroposophie kommt man eben durch eine innere menschliche Tat, die aktiv das Erkennen weiterführt. Und alle Beweise-Plänkelei nützt nichts, denn bei dem, der mit seinen Beweisen in der physisch-sinnlichen Welt stehenbleibt, klappen alle Beweise zusammen, und Sie können einem Menschen, der eben nicht aus der Urkraft des menschlichen Eigenlebens heraus den Anfang des Weges in die geistige Welt findet, seine Beweise gar nicht widerlegen.

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