Die menschliche Erkenntnisfähigkeit in der ätherischen Welt

GA 84/1923-04-22/p041 ·1923-04-22 · original (original)
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Und in diesem lebendigen Erkenntnisprozeß ist es, daß sich die Welt dem Menschen durch sein eigenes Wesen offenbart und daß sich das eigene Wesen des Menschen in dem Erleben der Welt draußen offenbart. Da wird wirklich der Mensch ein Wesen, das sich wiederfindet im ganzen Universum, denn, sich erkennend, lernt er die Welt erkennen, und die Welt erkennend, lernt er sich erkennen. Und im Wechselverhältnis zwischen Welt und Mensch enthüllt sich dasjenige, was dann den Menschen verbindet mit dem Göttlich-Geistigen, was den Menschen innerlich durchglüht mit der religiösen Stimmung aller wirklichen höheren Erkenntnis. Und wenn so sich abrundet zuletzt das ernste Erkennen in dem religiösen Erleben, dann wird der Glanz des Religiösen dem Erkennen verliehen, und dann wird die Durchsichtigkeit des Erkennens hinaufgehoben in das Gebiet, wo der Glaube zum Wissen wird durch seine eigene innere Erkenntniskraft. Es wird gefunden die Welt im Menschen, der Mensch in der Welt, durch den erkennenden Gang durch die Welt.

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