8. Der Herakles-Mythos

GA 87/1901-12-28/p013 ·1901-12-28 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir wissen: Dionysos ist der Sohn einer Sterblichen, der Semele. Semele ist zugrunde gegangen. Sie hatte von Zeus verlangt, dass er ihr in seiner Himmelspracht und Herrlichkeit erscheinen solle. Als er ihr dies zugestanden hatte, musste er so erscheinen, und sie wurde von seinem Blitzstrahl getroffen und verbrannt. Der Dionysos musste zum zweiten Male geboren werden, [nachdem ihn Zeus gerettet hatte, indem er das noch unreife Kind im eigenen Oberschenkel bis zur Reife gebracht hatte,] sodass Dionysos, der als Mensch geboren, dann verbrannt wurde und dann als gottgeboren erscheint.

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Cite: GA 87/1901-12-28/p013 · edition original