{"corpus":"steiner","locus":"GA 87/1901-12-28/p029","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dieser Stier ist dem Poseidon geheiligt. Wir wissen auch, dass dieser Stier dargestellt wird für diejenigen, welche zu den Kämpfen des Mithras zugelassen wurden, als ein Stier, auf welchem ein Jüngling sitzt, der dem Stier sein Schwert in die Seite stößt. Ein Hund springt hinzu. Unterhalb ist eine Schlange, der Länge nach. Vor und hinter dem Stier sind zwei Begleiter. Der Jüngling stellt uns nichts anderes dar als den auf dem Wege der Initiation Begriffenen. Auf der einen Seite hat er einen Begleiter mit einer erhöhten Fackel, auf der anderen Seite einen Begleiter mit einer gesenkten Fackel. Das stellt dar einen Prozess zwischen Leben und Sterben, welches der Prozess der Initiation ist. Die obere Partie stellt uns den dahinfahrenden Sonnengott dar, den aufsteigenden und wieder herabfahrenden. Dieses stellt uns mit Recht als geistig dar, was unten vor sich geht. Das ist der entsprechende Prozess im Reiche des Dionysos, während der untere derjenige ist, in dem Herakles sich befindet. In dem Bilde ist uns nichts anderes enthalten als die siebente Arbeit des Herakles. In allen Mysterien-Darstellungen der ganzen alten Welt ist diese enthalten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"8. Der Herakles-Mythos","site_heading":null,"date":"1901-12-28","location":null,"word_count":182,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/87/1901-12-28/p029","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/87/1901-12-28/p029"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/87/1901-12-28/p029","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist","evidence_translation":"Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one."}}