8. Der Herakles-Mythos
Erst um die Wende des achtzehnten zum neunzehnten Jahrhundert ist wiederum die Erkenntnis aufgedämmert, dass diese zwei Stämme zusammengehören, dass keiner von ihnen ohne den anderen bestehen kann und dass wirkliche Vertiefung nur möglich ist, wenn diese beiden Stämme sich wieder vereinigen. Diese Vereinigung kann für einen großen Teil des menschlichen Bewusstseins nicht als erreichbar bezeichnet werden. Wo uns aber in dieser Beziehung Bedeutsames entgegengetreten ist, ist es zu finden bei Goethe. Wie tief Goethe in diese Dinge hineingesehen hat, das kann sich uns aus dem Inhalte folgender Worte ergeben: «Ich habe die Vermutung, dass die Griechen nach den ewigen Gesetzen verfahren, nach denen die Natur selbst verfahren ist.»
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