15. Das Christentum Der Evangelien

GA 87/1902-02-15/p015 ·1902-02-15 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Diese Worte, die sich bei den Synoptikern finden, haben keine entsprechende Stelle im Johannes-Evangelium. Das Gleichnis vom Feigenbaum symbolisiert das untergehende Judentum und das Aufgehen der neuen Lehre. Mit dieser Stelle könnte leicht gemeint sein, als wenn eine Weltordnung, wie sie in der exoterischen Lehre lebt, abgelöst würde durch eine neue rein irdische Weltordnung. Wie gesagt, ich meine, einzelne solcher Stellen können in dieser oder jener Weise, mehr oder weniger tief, aufgefasst werden. [Wir dürfen jedoch durchaus voraussetzen, dass in diesen Worten, wenn sie in der richtigen Weise aufgefasst werden, sich der «Meister» von Nazareth verbirgt.] Nehmen wir eine andere Stelle, Matthäus Kap. 16, Vers 28:

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Cite: GA 87/1902-02-15/p015 · edition original