16. Der Christusgedanke Und Seine Beziehung Zum Ägyptischen Und Buddhistischen Geistesleben
Der neunundzwanzigjährige Buddha wird durch den Anblick des menschlichen Elends, durch den Anblick des Leides und der Krankheit, durch den Anblick des Übels auf der Erde veranlasst, Weib und Kind zu verlassen, um im einsamen Leben zu sehen, welchen Weg er zu wandeln haben müsse; und wir hören, dass er auf seinem Weg durch die Einsamkeit aus dem Kreise derer, die die Einsamkeit schon gewählt haben, sich Jünger wirbt, und dass er dann eine Anzahl Seligpreisungen spricht. Wir hören aus dem Munde des dreißigjährigen Buddha: Selig sind die Einsamen. Selig sind die, die frei sind von jeglicher Lust. Selig sind die, die sich erheben über die Gedanken des eigenen Ich. Wahrlich, dies ist höchste Seligkeit.
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