17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben
Das Kosmologische, Physiologische, Astronomische hielt man nicht für genügend. Man glaubte, der ganze Körper des Menschen müsse umgeprägt werden, man glaubte, dass der Mensch eine ganz andere Anschauung bekommen müsse. Man hatte nicht den Glauben, dass der Mensch mit voll entwickelten Fähigkeiten zur Welt kommt, wie die abendländische Wissenschaft es glaubt. Man glaubte, dass der Mensch, so wie er sich stufenweise bis jetzt entwickelt hat, auch noch weitergeführt werden müsse, damit das Leben nicht verloren ist. Es handelt sich also darum, Körper und Geist so umzubilden, dass der Mensch die höchsten Erkenntnisse nicht nur logisch, abstrakt verstehen könne, sondern dass er das tiefste [Leben] der Welt miterleben könne.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish