17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben

GA 87/1902-03-01/p010 ·1902-03-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Das Kosmologische, Physiologische, Astronomische hielt man nicht für genügend. Man glaubte, der ganze Körper des Menschen müsse umgeprägt werden, man glaubte, dass der Mensch eine ganz andere Anschauung bekommen müsse. Man hatte nicht den Glauben, dass der Mensch mit voll entwickelten Fähigkeiten zur Welt kommt, wie die abendländische Wissenschaft es glaubt. Man glaubte, dass der Mensch, so wie er sich stufenweise bis jetzt entwickelt hat, auch noch weitergeführt werden müsse, damit das Leben nicht verloren ist. Es handelt sich also darum, Körper und Geist so umzubilden, dass der Mensch die höchsten Erkenntnisse nicht nur logisch, abstrakt verstehen könne, sondern dass er das tiefste [Leben] der Welt miterleben könne.

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