17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben

GA 87/1902-03-01/p015 ·1902-03-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Mit dem, der auf genügend hoher Stufe war, der so weit war, wie ich es eben angedeutet habe, wurde die Initiation vorgenommen. Diese Initiation bedeutet nichts anderes als eine Wiederholung des alten Mythos von Isis und Osiris. Wir wissen, dass Osiris einer der ältesten Götter des Himmels und der Erde ist. Mit der Isis regiert er Himmel und Erde. «Osirisse können sich auch in menschlicher Gestalt inkarnieren, sodass sie einmal gelebt haben als wirkliche Menschen. Sie sollen auf unserer Erde geherrscht haben, bevor die Hyksos eingefallen sind. Sie sind daher mit den inkarnierten Gottheiten identisch. Später aber hatten sich alle zurückgezogen in den Dienst. Das, was früher weltlich war, zog sich zurück und wurde im Gottesdienst verehrt.

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