17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben

GA 87/1902-03-01/p036 ·1902-03-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Dass wir in der Genesis noch Spuren haben aus der ägyptischen Priesterreligion, das beweist die Stelle im fünften Kapitel, das vom Menschengeschlecht handelt. Adam war 130 Jahre alt, zeugte einen Sohn und hieß ihn Seth. Es ist dieselbe Figur. Sie haben in ihm einen echten Sohn Adams. In Adam haben wir nur eine Art Gottmensch zu erkennen, eigentlich nur eine mehr ins Menschliche übersetzte Figur des Ra, des höchsten Himmelsgottes. Seine Söhne sind gleichzustellen mit den Söhnen des Ra. [In dem Seth der Kain-und-AbelGeschichte hätten wir den Seth des Osiris-Mythos zu sehen.] Diese Übereinstimmung ist keine zufällige. Es ist klar, dass wir es zu tun haben mit einer tiefgehenden Übereinstimmung.

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