17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben

GA 87/1902-03-01/p039 ·1902-03-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Es ist dasselbe, was wir in der Genesis finden als die Weissagung Gottes, der das Kommen des Christus vorhersagt. Sie können die Sagen der alten Veden-Literatur auch in der Genesis finden. Diese Sage steht in innigem Zusammenhang mit der indischen Weltanschauung. Dieser Adam-und-Eva-Mythos ist im tiefsten Einklang mit der Lehre, welche bis herauf zum Buddhismus sich fortgepflanzt hat und in Buddha zum Persönlichen geworden ist, mit der Weltanschauung, dass das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, im Grunde genommen eine Fata Morgana ist, ein Schein, ein trügerisches Bild und dass der Mensch ein ganz anderes Ziel hat im Ewigen, im Nirwana. Was außer dem Nirwana ist, ist nichtiger Schein.

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