{"corpus":"steiner","locus":"GA 87/1902-03-01/p043","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Diese Anschauung von der Nichtigkeit, von der bloßen Scheinbarkeit der Welt zu begreifen, das war mit eine derjenigen Erkenntnisse, welche den Initiierten in lebendiger Art und Weise beigebracht werden sollte. Dasjenige, was in grober, derber Weise zu sehen war, das sollte er nicht sehen. Dasjenige, was die [nicht-initiierten] Menschen aber nicht sehen, das sollte er sehen. Da, wo zurückgegangen wird auf die mystischen Quellen, sei es in den alten Veden oder in der Genesis, überall da, wo ein tieferes Verständnis vorhanden ist, da ist auch die Anschauung vorhanden, dass wir es zu tun haben — wie im Indischen - mit einer bloßen Fata Morgana. [Und diese kann nur dadurch werden], was sie werden muss, wenn die Gottheit in ihrer Gestalt erscheint und wenn der Mensch nicht nur dazu beiträgt, Erkenntnisse in die Welt zu bringen, sondern auch die Materie mit Geist zu durchdringen, damit nicht nur der Geist lebendig wird, sondern dass auch die Materie mit dem Geist zugleich lebendig wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben","site_heading":null,"date":"1902-03-01","location":null,"word_count":161,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/87/1902-03-01/p043","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/87/1902-03-01/p043"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/87/1902-03-01/p043","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist","evidence_translation":"Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one."}}