20. Die Apokalypse
Zuerst habe ich aber noch etwas vorauszuschicken. Ich sagte, die ganze äußere Natur wurde als ein Gleichnis angesehen, wie das auch bei assyrisch-babylonischen oder persischen Gelehrten der Fall war. Diese hatten eine genaue Vorstellung von den Gesetzen, die am Laufe der Gestirne zu beobachten sind. Weiteren Kreisen wird das auch einleuchtend sein dadurch, dass der Vortrag von Professor Delitzsch über «Babel und Bibel» zu Ihren Ohren gekommen ist. Ich hätte ja auch von asiatischen Vorstellungen ausgehen können, man findet überall dasselbe. Wenn nun die Wissenschaft Dinge ausgräbt, von denen die Theosophie aus anderen Gründen anderes behaupten muss, so werden wir doch eine Bestätigung sehen durch die Ausgrabungen der babylonischen Altertümer. Man findet in leichter und feiner Weise zusammengestellt die Ergebnisse der Ausgrabungen bei diesem Professor Delitzsch. Ich sagte, aus morgenländischen Priesterreligionen ging ein Teil der Anschauungen hervor, welcher die Natur als Gleichnis für das Ewig-Göttliche ansieht. Man kann das verständlich machen, wenn man sich nach den orientalischen Religionen hinüberbewegt. Die Ägypter haben mehr auf große Denkmäler Wert gelegt und im Äußeren es niedergelegt, während die Orientalen mehr im [Theoretischen das] Gleichnis gesucht haben.