20. Die Apokalypse
Da, wo die Sagen nicht vollständig stimmen, können wir nachweisen, wo die Veränderungen hergekommen sind. Dieselben Sagen werden nämlich von heidnischen Schriftstellern in derselben Weise gedeutet, dass nichts anderes darin zu finden ist, als was man auch am Himmel lesen kann. In der Schlange am Himmel sahen die Mysten jener Zeit das Symbol für den Untergang des Gottes in der düsteren Materie. Mit dem Durchgang der Sonne in der Schlange sehen Sie das symbolisch wiedergegeben. Am 21. Dezember, in der Mitte des Winters, wo die Tage länger werden, geht die Sonne in das Sternbild des Schützen. In der Mitte des Winters empfängt die Jungfrau das Kind. Zu Ostern ist eigentlich die Auferstehung, die Erlösung. Da tritt die Sonne in das Sternbild des Lammesl[, des Widders]. Im Sommer haben wir im Gang der Sonne wiedergespiegelt den Löwen. Was sich in den einzelnen Persönlichkeiten vollzieht, das ist zuerst vor sich gegangen am Himmelsgewölbe. In dieser Weise angesehen ist der Lebenslauf der einzelnen Persönlichkeiten ein Geheimnis des ewigen Ganges des Weltenlaufs. Auch in den griechischen Mysterien, auch im Orient und in Persien verwandelt sich um diese Zeit [Zeus] in das Goldene Vlies.