23. Augustinus
Diese Lehre der Manichäer hat Augustinus eine Zeit lang befriedigt, weil er das Schlechte, das Herabziehende, die bösen Leidenschaften, Begierden und Triebe in seiner Jugend empfunden hat. Das konnte er sich nicht anders erklären, als dass diese Kräfte in der Welt vorhanden sind. Gegen diese Anschauungsweise sträubt sich dann aber etwas in dem heiligen Augustinus. So kam es, dass innerhalb dieser Lehre der Widerspruch auftritt, ihm entgegentritt. Er konnte sich nicht erklären, wie zwei Ursprungselemente vorhanden sein konnten: ein gutes All-Eines und ein böses All-Eines. Er konnte dem Irrtum nicht dasselbe Recht [wie der Wahrheit] zugestehen bei seinem fortschreitenden Denken.
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