23. Augustinus
Der Mensch entwickelt sich aus dem materiellen Dasein heraus. Da ist er auf derselben Stufe, auf der Pflanze und Tier auch sind. Das ist die erste Stufe. Sie werden diese Stufen etwas verschieden finden von dem, was in der Theosophie darüber bekannt ist. Der Mensch entwickelt sich dann von dieser materiellen Stufe zur organischen Stufe, er entwickelt seine Organe, seine organische Tätigkeit, seine Sinnentätigkeit, seine Gedächtnistätigkeit. Er lebt nun auch in der Außenwelt. Da ist er auf der zweiten Stufe. Er arbeitet da erkennend im Empfindungselement. Dann kommt er auf die dritte Stufe. Er führt den Geist in die Außenwelt ein. Der Geist nimmt Besitz von der Außenwelt, von den einfachen technischen Tätigkeiten bis herauf zu dem, was uns als unsere Ausgestaltung des Geistes in der Welt erscheint, bis zu dem, wodurch der Geist seine Kraft für ein praktisches Wirken erhält. Und dann, wenn der Mensch sich wieder zurückzieht, wenn er ein willenskräftiges Wesen geworden ist, wenn er den Geist des Guten und Wahren empfindet, dann ist er auf der vierten Stufe. Er kommt zur fünften Stufe, wenn er ahnt, dass das Göttliche im Wahren wohnt und einen «Prospekt auf die göttlichen Gedanken erhält. Er steht auf der sechsten Stufe, wenn er das Göttliche nicht nur in sich fühlt, sondern es in seinem ewigen Dasein spürend durchdringt. Er steht auf der siebenten Stufe, wenn er wie die Gottheit willenskräftig wirksam auftritt.