23. Augustinus
Die Buddha-Lehre zeigt uns, wie der Mensch gewisse Stufen durchzumachen hat. Wenn er dann eine gewisse Stufe erreicht hat, sieht er das kosmische Ein- und Ausatmen; er sieht, wie der Mensch gleichsam aus einem Hause heraus und dann später in ein anderes Haus eintritt. So sieht der geistig Entwickelte, wie der Mensch aus der geistigen Welt in den Vorgang der Wiederverkörperung eintritt und dann wieder in die geistige Welt zurückgeht. Das ist das, dem man bei der Buddha-Lehre unterscheidend entgegentreten musste. Bei der Lehre des Augustinus, die uns ähnlich wie die buddhistische Lehre sonst erscheint, fehlt uns dieses ergreifende Element, das in dem Christentum vergessen worden war. Bei dem siebengliedrigen Pfad des Augustinus fehlt uns die ergreifende Schilderung, die uns fünfhundert Jahre vor Christi Geburt über «Die sichtbaren Früchte des Asketenlebens» gegeben wird. Es ist das eine Schrift, die niemand lesen wird, ohne die größten Eindrücke von der Bedeutung dessen zu erhalten, was in der Buddha-Gemeinde vorhanden war.