24. Über Scotus Eriugena
Sodann sehen wir auch bei Scotus Eriugena eine Auffassung, die sich nicht in seine anderen Lehren eingliedern lässt. Er kann sich logisch nicht erklären den Gegensatz zwischen den Auserwählten und denjenigen, welche die Seligkeit nicht erreichen. Diesen Gegensatz kann er nicht überbrücken. Diesen Gegensatz gibt es aber im Christentum überhaupt nicht: Es ist nur denjenigen Geistern im Abendlande möglich gewesen, die unbewusst im Christentum schlummernden Ideen und Wahrheiten zu finden, [welche Klarheit über die Idee hatten], dass das Wesen [des Menschen] in der Ewigkeit wurzelt. Wenn wir das Christentum in und nach seinen Tiefen erforschen, werden wir finden, dass diese Ideen im Christentum schlummern.
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