24. Über Scotus Eriugena

GA 87/1902-04-26/p034 ·1902-04-26 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn wir uns in die morgenländische Weisheit vertiefen, dann wird die Versöhnung noch möglich sein. Dafür ist es mir ein Beweis, dass in ungetrennter Einheit in mehr oder weniger unbewusster Weise jenes aus dem Orient gekommene Licht in Scotus Eriugena noch gelebt hat. Was die Menschen so lange getragen hat, das wird sie auch weiterhin tragen so, dass sie durch dieses Licht den Pfad finden müssen. Und was den Geist in Harmonie gebracht hat, das wird es auch weiterhin vermögen. Aber dazu bedürfen wir der Vertiefung in die theosophischen Lehren. Wenn wir den Weg finden, der die beiden wieder vereint, dann wird es die Versöhnung der Naturwissenschaft mit den abendländischen Religionen bedeuten, dann wird es klar werden, dass sie Gleiches auf verschiedenen Wegen suchen.

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Cite: GA 87/1902-04-26/p034 · edition original