14. Die höhere Entwicklung des Menschen

GA 88/1903-07-12/p005 ·1903-07-12 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Mit der Pflanze, die eine Stufe niedriger, im Astralen, ihren Ursprung hat, beginnt das Leben und damit die Absonderung. Sie zieht Nahrung von außen in sich hinein, um sich zu vergrößern, sie will wachsen und sich ausbreiten. Es ist der Anfang des Egoismus. Die Pflanze kann aber eine Stufe höher sich entwikkeln; sie entwickelt sich aus dem Astralen durch das physische Reich hinauf zur Äthersphäre. Das Tier, das in der Äthersphäre entsteht, empfindet bereits, es will nicht nur Nahrung zu seinem Wachstum, es will aus der Außenwelt das an sich reißen und sich zueignen, was ihm Genuß schafft. Es empfindet das Leben als Lust und Leiden; es steigt auf und entwickelt sich bis zum Astralen.

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