{"corpus":"steiner","locus":"GA 88/1903-07-12/p006","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Und der Mensch als solcher, der im Physischen seinen Ursprung hat und als Naturwesen bis zur Vorstellung der Außenwelt gelangt und sich als Einzelwesen wahrnimmt, steht in seinem Egoismus am tiefsten, doch kann er im Gedanken zur mentalen Sphäre sich emporheben, obgleich er nur im Physischen wahrnehmen kann, denn er lebt mit seinem Gehirn und seinem sichtbaren Körper im Mineralreich. Aber alle Elemente des Alls trägt er in sich, er ist durch alle Reiche hindurchgegangen, und die Kräfte aller ruhen als Prinzipien in ihm; er kann sie bewußt aus sich entwickeln. Was wir sehen, ist der physische Körper, er gehört dem Mineralreich an, aber durch Prana, das Lebensprinzip, lebt er auch in der Äthersphäre der Pflanzenwelt, er hat seinen Ätherkörper; und weiter lebt er auch durch die Empfindung in der Astralwelt, in seinem Astralkörper, und durch vernünftige Vorstellung in der mentalen Welt, durch das Kama-Manas-Prinzip. Der Mensch besitzt in der niederen Welt vier Körper mit den Prinzipien. Aber er hängt auch mit der höheren Welt zusammen, da er dort seinen Ursprung hat. Er kann seinen Mentalkörper ausbilden und von der Vorstellung des Einzelnen und Vielen zur Idee des Typus vordringen, er kann den Kausalkörper entwickeln und zur höheren Welt der Dreiheit Manas-Budhi-Atma emporsteigen. In der Budhi-Sphäre wird er seine Gedanken aus astralem Stoff formen, den Mayavi-rupa-Körper schaffen können, wird leben und wirken aus seiner Kausalseele, selbst Schöpfer sein und wieder eins werden mit der Gesamtheit.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"14. Die höhere Entwicklung des Menschen","site_heading":null,"date":"1903-07-12","location":null,"word_count":235,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/88/1903-07-12/p006","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/88/1903-07-12/p006"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/88/1903-07-12/p006","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden","evidence_translation":"Records of nineteen lectures and four private teaching hours","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}