14. Die höhere Entwicklung des Menschen
Das Budhi-Prinzip ist nur bis in die Äther- und Astralsphäre gedrungen und bildet da die Wesenheit der Pflanzen- und Tierwelt, ihren Äther- und Astralkörper. Als der Mensch, ursprünglich noch in Zusammenhang mit den göttlichen Genien, mit ihnen ein Ganzes bildend, in der Astralsphäre sich zu einem Einzelwesen absonderte und durch die Vorstellung zu einem Ich-Bewußtsein gelangte, da stieg Manas, das dritte Prinzip, in die Astralsphäre hinab: Mit Kama verbunden, eingeschlossen in das Gehirn des Menschen, bildete er seinen Kama-Manas-Körper. Der Mensch hat auf dem niedersteigenden Bogen seiner Entwicklung alle Reiche durchschritten. Wir tragen Atma als mineralischen Kosmos in uns, er ist unser physischer Körper; Budhi als lebendig empfindenden Kosmos in unserem Prana und Kamakörper; und Manas, in seiner Verbindung mit Kama, bildet unseren Kama-Manas-Körper. Er ist das vierte Prinzip in der niederen Welt und bildet zugleich den Übergang zur höheren mentalen Welt. Er ist die Verbindungsbrücke zu derselben. Von allen niederen Hüllen befreit, vereinigt sich Manas wieder mit Budhi in selbstloser Ausstrahlung ins Allgemeine.