14. Die höhere Entwicklung des Menschen
Am tiefsten von allen Wesenheiten steckt der Mensch im Egoismus und im Sonderdasein. Er hat alles in sich hineingezogen und trägt die ganze Dreiheit Atma-Budhi-Manas in sich. Im Mineralreich ist Atma ausgebreitet, es ruht in seiner ganzen Einheit im Gestein, das noch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Kosmos steht. In der Pflanzen- und Tierwelt ist schon der Dualismus vorhanden; Budhi dringt in die Äther- und Astralwelt, und aus Leben und Empfindung baut sich die Pflanzen- und Tierwelt auf. Manas, die Weisheit, schwebt über ihnen und bewirkt die Weisheit, die in der Natur zum Ausdruck kommt, in der wunderbaren Gesetzmäßigkeit des Baues wie aller Vernunfthandlungen der Tiere. Der Mensch aber zieht Manas in sich hinein. Die Weisheit kann nun nicht mehr von außen auf ihn wirken. Mit Kama verbunden, in seinem Mentalkörper eingeschlossen, ist ihm die Weisheit getrübt. Der Mensch ist eine Zusammenziehung von chemischphysikalischen Prozessen zur Einzelform, die sich in dem mineralischen Kosmos abspielen. Der Mensch ist durch seine Gefühle, Wünsche und Leidenschaften in der astralen Welt auch tätig. Unaufhörlich schafft er selbst astrale Wesenheiten in jener Sphäre, die dort wirklich lebendige, materielle Existenz haben, denn die Materie der astralen Welt besteht aus durcheinanderwogenden Empfindungen wie Neid, Haß, Wohlwollen, Zorn und so weiter. Dort führen die von den Empfindungen der Menschen geschaffenen Wesen als Elementarwesen ihre Sonderexistenz, dort befinden sich auch Wesen aus anderen Welten, die zu ihrer Entwicklung der astralen Sphäre bedürfen, und dann die astralen Körper der auf ihr Menschwerden harrenden Seelen. Ferner [befinden sich dort] die Devas, die auch aus anderen Welten kommen und oft die Menschen zu beeinflussen suchen. Dort sind die vier Deva-Rajas, die aus den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde die physischen Körper nach dem astralen Schema bilden, den die Lipikas, die Herren des Karma, aus dem Mentalstoff der Individualität gebildet haben.