4. Die Wesen der astralen Welt
Dann finden wir im Astralraum das Wesentliche des Wachens und Schlafens des Menschen. Was heißt das: Wachen und Schlafen? Das ist etwas, was der gewöhnliche Mensch hinnimmt, ohne daß er einen genauen und bestimmten Begriff davon hat. Was in uns lebt, ist etwas, was der Mensch in unserer gegenwärtigen Zeitepoche nicht unmittelbar erkennt. Das höhere Selbst ruht im Menschen. Er denkt und handelt aus dem höheren Selbst heraus. Aber der Mensch der fünften Wurzelrasse [der gegenwärtigen Zeitepoche] sieht nicht dieses höhere Selbst. Alles, was das Bewußtsein uns bietet, ist nur ein Spiegelbild des höheren Selbst. Der Mensch sieht sich selbst nur als Spiegelbild, sein Gehirn ist der Spiegel. Was das Gehirn als Spiegelbild zurückwirft, ist nicht der wirkliche Mensch; dieser schlummert tief in uns und kann nicht unmittelbar gesehen werden. Der physische Körper allein ist es, der ermüden kann, er stellt während des Schlafes seine Tätigkeit als Spiegel ein. Das höhere Selbst, dessen Spiegelung der äußere Mensch ist, ermüdet nicht, es zieht sich nur von dem Physischen mehr oder weniger zurück. Während der Körper schläft, verläßt es, befreit von der äußeren Körperlichkeit, den äußeren Menschen und kann seine Tätigkeit im astralen Raum verrichten. Der Seher schaut diese Tätigkeit im astralen Raum.