4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p008 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Mensch der gegenwärtigen Entwicklungsstufe verläßt im Schlafe seinen Körper. Er wandert, manchmal in großen Entfernungen von seinem physischen Körper, in der Astralwelt und kommt dort mit anderen Wesen der Astralwelt zusammen und pflegt Austausch mit deren Gedanken. Doch wenn der Mensch aufwacht, erinnert er sich daran nicht. Das hängt mit seiner gegenwärtigen Entwicklungsstufe zusammen. Die Entwicklung kann aber eine immer höher und höhere werden. Der Schüler, der unter Anleitung eines sogenannten Meisters lernt, kann allmählich sein Bewußtsein zu einem kontinuierlichen, zu einem fortdauernden machen. Dann wird er die Erfahrungen der Nacht sich in seinem Wachzustande als Erinnerung ins Bewußtsein bringen können. Wenn der Schüler, der Chela, ein fortdauerndes Bewußtsein erreicht hat, dann erinnert er sich dessen, was er in der astralen Welt empfing. Diese Erkenntnisse des Chela sind nicht in der physischen Welt erlernt, sondern sie sind in der astralen Welt erfahren und hineingebracht in sein physisches Leben. Das meint Plato, wenn er von Wiedererinnerung an höhere Seelenzustände spricht.

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