4. Die Wesen der astralen Welt
Der Mensch der gegenwärtigen Entwicklungsstufe verläßt im Schlafe seinen Körper. Er wandert, manchmal in großen Entfernungen von seinem physischen Körper, in der Astralwelt und kommt dort mit anderen Wesen der Astralwelt zusammen und pflegt Austausch mit deren Gedanken. Doch wenn der Mensch aufwacht, erinnert er sich daran nicht. Das hängt mit seiner gegenwärtigen Entwicklungsstufe zusammen. Die Entwicklung kann aber eine immer höher und höhere werden. Der Schüler, der unter Anleitung eines sogenannten Meisters lernt, kann allmählich sein Bewußtsein zu einem kontinuierlichen, zu einem fortdauernden machen. Dann wird er die Erfahrungen der Nacht sich in seinem Wachzustande als Erinnerung ins Bewußtsein bringen können. Wenn der Schüler, der Chela, ein fortdauerndes Bewußtsein erreicht hat, dann erinnert er sich dessen, was er in der astralen Welt empfing. Diese Erkenntnisse des Chela sind nicht in der physischen Welt erlernt, sondern sie sind in der astralen Welt erfahren und hineingebracht in sein physisches Leben. Das meint Plato, wenn er von Wiedererinnerung an höhere Seelenzustände spricht.