4. Die Wesen der astralen Welt
So haben wir bereits zweierlei Wesenheiten kennengelernt, die wir im Astralraum treffen: Meister und Schüler. Dazu kommen noch diejenigen Menschen, die auch psychisch entwickelt sind, aber keinen regelmäßigen Unterricht hatten, die Somnambulen, die ein mehrdeutiges Bewußtsein haben. Sie wissen, daß es Menschen gibt, für die es möglich ist, ohne daß sie eine Unterweisung von einem Meister erhalten haben, zu gewissen Zeiten ganz besondere Wahrnehmungen zu machen, Wahrnehmungen, die unabhängig sind von ihren Sinnen. Aber nur für denjenigen, welcher durch theosophische Schulung in die Astralregion eindringt, gibt es keinen Irrtum. Der Theosoph weiß zu unterscheiden, was von pathologischen Zuständen herrührt und was tiefere Wahrheiten sind. Wenn wir den Somnambulen verfolgen im wachen und im Trance Zustande, so sehen wir, daß die Seele heraustreten kann aus dem Leibe und sehend werden kann. Wir würden aber den Somnambulen nicht ein Wörtchen glauben, wenn wir nicht Beweise dafür hätten, daß dieses undisziplinierte Sehen übereinstimmen kann mit dem Sehen des Sehers. Der Schüler, der das kontinuierliche Bewußtsein entwickelt hat, der die astralen Dinge so sieht, wie er Tische und Stühle sieht, der weiß auch, daß die Somnambulen in ihren besonderen Zuständen bisweilen Wahres erblicken. Sie haben die Fähigkeit, ihr Selbst zeitweilig herauszuheben aus der Körperlichkeit und dadurch zu sehen, was mit den gewöhnlichen Sinnen nicht gesehen werden kann. Diese zeitweilig leibbefreiten Seelen sind die dritten, die Sie als Bewohner des Astralraumes antreffen können. Das vierte, was wir antreffen in der astralen Welt, ist etwas wenig Erfreuliches, es sind die Zerstörer und Verwüster im Astralen.