4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p011 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Ich habe öfter erwähnt, daß unserer physischen Welt eine andere vorangegangen ist, deren Früchte wir genießen. Wir können unsere Erde den Kosmos der Liebe nennen, wo der Mensch in Liebe geschult wird, bis er die höchste Stufe in unserer Runde erreicht haben wird. Wenn wir diese Entwicklung überblicken und unseren Blick richten auf das, was in der Zukunft da sein wird, so wissen wir, daß die Erde eine Schule der Liebesentfaltung ist. Doch wir müssen auch den Blick richten auf das, was schon in einem früheren Zustande dagewesen ist. Unser Weltenkörper ist aus einem anderen herausgeboren. Der Erde ist ein anderer Weltenkörper vorangegangen, der alte Mond, auf dem sich das vorbereitet hat, was wir brauchen, um unsere irdische Bahn zu durchwandeln. Aus dem, was der Mensch durchgemacht hat, haben sich seine physischen Organe gebildet. Er hat auf dem früheren planetarischen Zustande, dem Kosmos der Weisheit, aufgebaut das menschliche Empfinden, die empfindenden Organe. Der Körper der Empfindung ist damals aufgebaut worden.

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