4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p012 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Damals, als wir Menschen unsere Entwicklung begannen, wurde die Fähigkeit des Empfindens in unseren physischen Organismus hineinverwoben. Bedenken Sie, welche Weisheit hinzutritt zu der chemischen Beschaffenheit des physischen Körpers durch das Hineinverweben der Empfindungen und Gefühle. Diese Empfindungen und Gefühle zu läutern, zu veredeln zu sittlichen Empfindungen, zu moralischen Gefühlen — das ist die Aufgabe unseres irdischen Lebens. So wie wir auf der Erde die Aufgabe haben, moralische Empfindungen und Gefühle auszubilden, so war es dazumal auf dem Kosmos der Weisheit, der dem unseren vorangegangen ist, die höchste Aufgabe der Wesen, einen weisheitsvollen Aufbau des Sinnesorganismus zu schaffen. Die Wesen mußten sich hingeben daran, die Sinnlichkeit auszubilden. Durch unendliche Weisheit sind die Funktionen der Sinne entstanden.

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