Siebenter Vortrag

GA 89/1904-11-01/p009 ·1904-11-01 · original (original)
Record: listeners' notes. This text is a newspaper's or a listener's report of the lecture, not a transcript. The wording is the reporter's: do not quote it as Steiner's own words. Evidence: «[Lücke in den Aufzeichnungen». The note-taker's gap marker in the unit's served German text (p010).

Wir haben gesagt, daß der Mensch sich zu dem Prinzip der Brüderlichkeit hinauf entwickelt. Heute, auf der vierten Stufe, kommt Manas heraus, und Budhi und Atma sind veranlagt. Auf einer späteren Stufe kommt auch Budhi und auf einer noch späteren auch Atma heraus. Wenn sich dann von außen die Brüderlichkeit um ihn herumgliedert, indem er sich von innen nach außen entwickelt, dann setzt er diese Prinzipien von außen an in demselben Maße, wie sie sich von innen heraus entwickeln. Zum Beispiel: der Mensch hat Manas entwickelt, und in der Veranlagung fängt Budhi an aufzuleuchten. Er gestaltet, indem er Budhi entwickelt, seinen ganzen Astralkörper um, und es entwickelt sich der andere Pol des Kama (Budhi). Das Kama, das ihn früher innerlich erfüllte, das früher alles nach innen gezogen hat, wird nach außen gehen und umgibt ihn als Budhi. Das ist eine Inversion, die Umkehrung des Astralen. Alles Kama wird von wohlwollenden, .nach außen gerichteten Kräften empfangen. Dann erscheint Atma in Budhi. Darauf geht dieselbe Umwandlung nach außen mit dem Ätherkörper vor sich. Der Ätherkörper vermag nach außen zu wirken, er vermag nicht nur moralisch, segenbringend, sondern magisch zu wirken; er bekommt dann magische Kräfte, Lebenskräfte. Durch das Wirken von Atma und Budhi wird der Mensch nach außen ergossen. Er verbreitet sich segenspendend nach außen. Bei einer höherentwickelten Bruderloge besteht die Fähigkeit, magisch nach außen zu wirken und den Lebensäther zu beeinflussen.

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Cite: GA 89/1904-11-01/p009 · edition original