Zwölfter Vortrag
Ebenso muß man die Schöpfung der Welt hinnehmen als eine freie Tat des Logos. Und der Fortschritt besteht darin, zu wissen, daß man beim Weltall nicht zu fragen hat nach dem Warum, daß die Frage nach dem Grund unberechtigt ist. Alle, die dies eingesehen haben, haben nicht von einem Grund der Welt gesprochen. Jakob Böhme spricht von einem «Ungrund» der Welt. Wollen wir aufsteigen zur Erkenntnis der schöpferischen Weltmacht, so können wir nichts anderes tun, als bis dahin gehen, wo wir wissen, daß im Ziel unsere eigene Entwicklung stehen muß, denn da muß der Schöpfer einmal gestanden haben. Der Schöpfer muß alles umgekehrt besitzen, was wir besitzen. Atma ist der tiefste Punkt in unserem Innern. Der Schöpfer aber hat Atma als lauter Punkte in seinem Umkreis. Der weltschöpferische Logos hatte bei Beginn des Sonnensystems die Eigenschaften, die wir als Ziel unserer Entwicklung gefunden haben, Atma, Budhi, Karana Sharira oder Manas, Kama, Linga Sharira, Prana, Sthula Sharira, alle in seinem Wesen.