6. Von den Gedankenformen und der menschlichen Aura
Sehr verschieden ist die Aura nach den verschiedenen Temperamenten und den Gemütsanlagen der Menschen; verschieden auch je nach den Graden der geistigen Entwickelung. Eine völlig andere Aura hat ein Mensch, der sich ganz seinen animalischen Trieben hingibt, als ein solcher, der viel in Gedanken lebt. Wesentlich unterscheidet sich die Aura einer religiös gestimmten Natur von einer solchen, die in den trivialen Erlebnissen des Tages aufgeht. Dazu kommt, daß alle wechselnden Stimmungen, alle Neigungen, Freuden und Schmerzen in der Aura ihren Ausdruck finden.
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GA 9/drei_welten_3-6/p006 · edition original