VIII. Kosmologie und Planeten

GA 90a/1903-12-22/p017 ·1903-12-22 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1903–1904 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1903-1904, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90a); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

[Stadium] 3, 4, 6 und 7 verbinden sich und bilden nur eins. Dadurch erhält man eins. Damals, als beschlossen wurde, die Weltenkette zu bilden, da waren es noch neun. Diesen Plan stellt der Saturn dar. Er stellt den Kama-Manas dar, der in der Mitte drinnen steht. Wir haben also vier Prinzipien vorn und vier hinten. Daher hat der Saturn acht Monde. Das gibt mit ihm zusammen neun, und das sind die neun zusammen als Vorplan der Welten-Entstehung, während der Ring das Zusammenfassen bedeutet zu einer Einheit. Diese zusammengefassten Prinzipien sind der Vorbild-Mensch. Der Ring heißt daher auch «spiritus mundi». So wäre der Saturn die Vorzeichnung des Planetensystems. Er sieht aus wie unser Sonnensystem für sich herausgestellt. Er ist Archetypus unseres ganzen Sonnensystems. Innerhalb der oberen Trias bleibt dann noch eins als Atma für sich. Das ist Uranus.

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